Pfarrkirche St. Martin
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Koblenz

Lüderitzstraße 40, 56076 Pfaffendorfer Höhe, Deutschland

Pfarrkirche St. Martin | Anfahrt & Parken

Die Pfarrkirche St. Martin auf der Pfaffendorfer Höhe gehört zu den prägenden kirchlichen Orten im Osten von Koblenz und verbindet moderne Sakralarchitektur mit einer lebendigen Gemeindegeschichte. Wer nach der Pfarrkirche St. Martin in Koblenz sucht, findet hier keinen mittelalterlichen Dom und keine barocke Klosterkirche, sondern einen charakterstarken Kirchenbau der späten 1960er- und frühen 1970er-Jahre, der bewusst als Zentrum eines neu entstandenen Stadtteils geplant wurde. Heute ist St. Martin Teil der Pfarrei Koblenz Heilig Geist und wird weiterhin als aktiver Kirchort genutzt. Die offizielle Besucheranschrift des Kirchen- und Gemeindezentrums lautet Balthasar-Neumann-Str. 44; für Gottesdienste nennt das aktuelle Pfarrportal auch den Ort St. Martin, Ko-Pfaffendorfer Höhe, Lüderitzstr. 40. Genau diese Mischung aus klarer Adresse, praktischer Erreichbarkeit und eigenständigem architektonischem Profil macht den Ort für Besucher, Gemeindemitglieder und Suchende gleichermaßen interessant. ([koblenz-heilig-geist.de](https://www.koblenz-heilig-geist.de/start/st-martin-pfaffendorfer-u-horchheimer-h%C3%B6he))

Geschichte der Pfarrkirche St. Martin auf der Pfaffendorfer Höhe

Die Geschichte der Pfarrkirche St. Martin ist eng mit der Entwicklung der Pfaffendorfer Höhe verbunden. Laut der Pfarrseite entschied der Kirchenvorstand von Pfaffendorf im Jahr 1966, den Ortsteil Pfaffendorfer Höhe abzutrennen. Am 15. Dezember 1967 richtete der Trierer Bischof die neue Kirchengemeinde St. Martin ein; 1969 wurde sie zur Pfarrvikarie, im Dezember 1979 schließlich zur Pfarrei erhoben. Diese zeitliche Abfolge zeigt, dass St. Martin aus einer wachsenden Siedlung heraus entstanden ist und nicht aus einer langen historischen Pfarrtradition. Die Gemeinde ist bis heute die jüngste Gemeinde der heutigen Pfarrei Koblenz Heilig Geist. Das ist für die Besucherperspektive wichtig, weil sich der Ort nicht über jahrhundertealte Altarsituationen definiert, sondern über einen klaren Aufbau der Nachkriegsgeschichte, über Siedlungsentwicklung und über ein bewusst neu geschaffenes religiöses Zentrum. ([koblenz-heilig-geist.de](https://www.koblenz-heilig-geist.de/start/st-martin-pfaffendorfer-u-horchheimer-h%C3%B6he))

Der Kirchenbau selbst wurde schon früh geplant: Über einen Neubau wurde laut Pfarrseite bereits 1960 nachgedacht. Die Grundsteinlegung fand am 22. Juni 1969 statt, und am 14. November 1971 weihte Bischof Dr. Bernhard Stein die Kirche ein. Die Denkmaldokumentation der Stadt Koblenz ergänzt diesen zeitlichen Rahmen und beschreibt die Kirche als Bau von 1968 bis 1971 im neu gegründeten Stadtteil Pfaffendorfer Höhe. Besonders spannend ist der gesellschaftliche Hintergrund: Das Gemeindezentrum wurde auch für die katholische Militärseelsorge mitgedacht, weil auf der Pfaffendorfer Höhe Bundesbedienstete und Soldatenfamilien lebten und der Bau laut Stadt mit Bundesmitteln bezuschusst wurde. Damit ist St. Martin nicht nur ein Kirchengebäude, sondern ein Zeugnis der Stadtentwicklung, der Nachkriegsplanung und der religiösen Versorgung eines neuen Wohngebiets. Die Pfarrkirche ist also eng mit der Geschichte der Pfaffendorfer Höhe, mit der Bundeswehrpräsenz in der Umgebung und mit dem Aufbau einer eigenständigen Gemeinde verbunden. ([koblenz-heilig-geist.de](https://www.koblenz-heilig-geist.de/start/st-martin-pfaffendorfer-u-horchheimer-h%C3%B6he))

Architektur, Grundriss und denkmalgeschützte Besonderheiten

Architektonisch gehört die Pfarrkirche St. Martin zu den interessantesten Sakralbauten der Koblenzer Nachkriegsmoderne. Die Denkmaldokumentation beschreibt sie als Stahlbetonbau über sechseckigem Grundriss mit zeltartiger, stufenförmig ansteigender Dachkonstruktion. Entworfen wurde der Bau von J. Antonius Klein in Zusammenarbeit mit Dietrich Zillinger. Der Kirchenbau erhebt sich auf einem leicht abfallenden Grundstück und dominiert die Gesamtanlage an ihrem höchsten Punkt. Diese Anordnung ist nicht nur städtebaulich auffällig, sondern auch theologisch und liturgisch konsequent: Der Altarraum ist so organisiert, dass sich die Gemeinde um den Mittelpunkt versammelt und der Innenraum die Ideen des Zweiten Vatikanischen Konzils aufnimmt. Das bedeutet in der Praxis eine zentrale Orientierung, eine klare Raumführung und eine Atmosphäre, die weniger auf monumentale Distanz als auf gemeinsame Teilnahme setzt. ([buergerinfo.koblenz.de](https://buergerinfo.koblenz.de/getfile.php?id=353821&type=do))

Auch im Inneren zeigt sich der Bau als bewusst gestaltetes Ensemble. Die Kirche ist von einem flachgedeckten Umgang umgeben, der Hauptraum besteht aus Stahlfachwerk mit heller Verkleidung, und die Lichtführung erfolgt über waagerechte Lichtbänder im Dach. Der Altar, der Tabernakel und der Taufstein stammen von Johannes Lenz aus Oberkail; das schlichte Bronze-Kruzifix ist eine Nachbildung des Helmstedter Kreuzes aus dem 11. Jahrhundert. Hinzu kommen die Wandbehänge von Irmgard Thome, das sogenannte Kreuz des Südens der Koblenzer Künstlerin Edith Peres-Lethmate und weitere bauzeitliche Elemente wie Fenster, Türen, Türbeschläge und Leuchten. Besonders markant ist auch die Orgelempore mit der 1972/73 erbauten Klais-Orgel. Die Denkmaldokumentation betont, dass nicht nur das Äußere, sondern auch das Innere mit seinen Materialien, Oberflächen und Details denkmalwürdig ist. Für Menschen, die eine moderne Pfarrkirche mit klarer Formensprache, hochwertiger Ausstattung und eigenem künstlerischen Profil suchen, ist St. Martin deshalb ein sehr lohnender Ort. ([buergerinfo.koblenz.de](https://buergerinfo.koblenz.de/getfile.php?id=353821&type=do))

Adresse, Anfahrt und Parken an der Lüderitzstraße

Bei der Anfahrt zur Pfarrkirche St. Martin ist die Orientierung unkompliziert, wenn man die offizielle Adresse kennt: Besucheranschrift ist Balthasar-Neumann-Str. 44 in 56076 Koblenz. Die Pfarrseite nennt zusätzlich einen Parkplatz an der Lüderitzstraße, und aktuelle Hinweise zur Gemeinde bestätigen, dass die Stellplätze direkt an der Kirche liegen und über die Lüderitzstraße erreichbar sind. Für Besucher bedeutet das: Wer mit dem Auto kommt, sollte nicht nach einem großen Parkhaus suchen, sondern gezielt die Zufahrt über die Lüderitzstraße ansteuern. Gerade bei Gottesdiensten, Gemeindefesten oder anderen Veranstaltungen ist dieser Zugang der praktischste Weg. Die Lage an der Balthasar-Neumann-Straße ist außerdem deshalb wichtig, weil sie als Haupterschließungsstraße vom Koblenzer Stadtzentrum zur Siedlung Pfaffendorfer Höhe und zu den angrenzenden Kasernen dient. Dadurch ist die Kirche aus dem städtischen Raum heraus relativ leicht auffindbar, ohne dass sie mitten im dicht bebauten Zentrum liegt. ([koblenz-heilig-geist.de](https://www.koblenz-heilig-geist.de/start/st-martin-pfaffendorfer-u-horchheimer-h%C3%B6he))

Wer die Adresse in einer Navigation eingibt, sollte beachten, dass für den kirchlichen Alltag unterschiedliche Bezeichnungen auftauchen können. Auf dem aktuellen Pfarrportal wird der Ort bei Gottesdiensten mit Lüderitzstr. 40, 56076 Koblenz, geführt, während die Besucheranschrift des Gemeindezentrums Balthasar-Neumann-Str. 44 lautet. Diese Differenz ist kein Widerspruch, sondern spiegelt die Ensemble-Situation wider: Die Kirche liegt in einem Baubereich, der sich zwischen Balthasar-Neumann-Straße und Lüderitzstraße aufspannt. Genau deshalb sind sowohl die Straßenadresse als auch die Zufahrt zum Parkplatz hilfreich. Für Fußgänger und Besucher aus dem Stadtteil ist die Anlage gut im Wohngebiet eingebettet; für Autofahrer ist die Beschilderung über die Lüderitzstraße entscheidend. Wer nach Parken, Anfahrt oder Lage der Pfarrkirche St. Martin sucht, erhält damit eine klare praktische Antwort: Kirche und Gemeindezentrum sind über die Balthasar-Neumann-Straße erreichbar, geparkt wird an der Lüderitzstraße direkt an der Anlage. ([koblenz-heilig-geist.de](https://www.koblenz-heilig-geist.de/start/st-martin-pfaffendorfer-u-horchheimer-h%C3%B6he))

Gemeindezentrum, Kindergarten und lebendiges Gemeindeleben

Die Pfarrkirche St. Martin ist nicht als Solitär gedacht, sondern als Teil eines Gemeindezentrums. Die Denkmaldokumentation beschreibt die Anlage ausdrücklich als Gesamtensemble aus Kirche, Kindergarten und Gemeindesaal. Das ist für das Verständnis des Ortes wesentlich, weil St. Martin damit mehr ist als ein Raum für liturgische Feiern: Es handelt sich um einen sozialen und pastoralen Mittelpunkt, in dem religiöse Praxis, Kinderbetreuung und Gemeindearbeit über Jahrzehnte zusammenkamen. Die Pfarrseite nennt den Ort als die jüngste Gemeinde der heutigen Pfarrei Koblenz Heilig Geist und verweist auf 1.539 Katholiken im Stand 2025. Zugleich macht sie deutlich, dass der Gemeindecharakter nie statisch war, sondern sich immer wieder an neue Lebenslagen angepasst hat. Die Pfarrgemeinde wurde im Laufe ihrer Geschichte zu einem Ort, an dem viele Menschen aus dem Stadtteil und aus der Umgebung eine geistige Heimat fanden. Diese Offenheit gehört zu den prägenden Merkmalen von St. Martin und erklärt, warum der Kirchort auch heute noch eine klare Funktion im religiösen Leben der rechten Rheinseite besitzt. ([buergerinfo.koblenz.de](https://buergerinfo.koblenz.de/getfile.php?id=353821&type=do))

Ein besonders typisches Element der Gemeinde ist der sogenannte Reistag, der laut Pfarrseite seit dem Herbst 1976 besteht. An einem bestimmten Wochentag wird bei den Teilnehmenden zur Hauptmahlzeit nur Reis gegessen; der gesparte Betrag kommt Menschen in Not zugute und unterstützt Partnerprojekte in Peru, Tansania und Indien. Dieses einfache, aber sehr greifbare Brauchtum zeigt, wie stark sich St. Martin als solidarische Gemeinde versteht. Dazu kommen die Chorgemeinschaft mit wöchentlicher Probe im Gemeindesaal, der offene Arbeitskreis Mission und Eine Welt sowie weitere Gruppen, die das Profil der Gemeinde prägen. Auch wenn sich bauliche Nutzungen im Lauf der Zeit verändern, bleibt das Gemeindeleben damit präsent und sichtbar. Der Kirchort steht also nicht nur für Architektur, sondern auch für soziale Praxis, Ehrenamt, Musik und weltweite Verbundenheit. Wer also nach Gemeindesaal, Kindergarten, Gemeindezentrum oder aktuellem Gemeindeleben sucht, findet bei St. Martin ein reiches, in sich geschlossenes Konzept aus Glaube und Alltag. ([koblenz-heilig-geist.de](https://www.koblenz-heilig-geist.de/start/st-martin-pfaffendorfer-u-horchheimer-h%C3%B6he))

Gottesdienste, Reistag und die heutige Nutzung des Kirchorts

Die aktuelle Nutzung der Pfarrkirche St. Martin zeigt, dass der Ort auch nach der Umstrukturierung in der Pfarrei Koblenz Heilig Geist klar im kirchlichen Leben verankert bleibt. Das Pastorale Portal veröffentlicht dort Gottesdienste und nennt St. Martin als regulären Messort. Für Besucher ist das wichtig, weil die Kirche nicht nur als Denkmal oder historische Bauaufgabe existiert, sondern weiterhin als lebendiger liturgischer Raum genutzt wird. Wer eine Feier, eine Sonntagsmesse oder eine besondere Gemeindeveranstaltung besuchen möchte, findet hier einen Kirchort mit fester pastoraler Einbindung und einer Gemeinde, die seit Jahrzehnten ihre eigene Identität entwickelt hat. St. Martin ist dabei kein anonymer Veranstaltungsort, sondern ein Ort, an dem Gottesdienst, Begegnung und Nachbarschaft zusammenkommen. ([pr-koblenz.de](https://www.pr-koblenz.de/b/heilige-messe-48265825))

Besonders charakteristisch ist die Verbindung aus einfacher Zugänglichkeit und klarer Gemeindeorientierung. Die Kirche liegt nicht in einer touristischen Altstadtlage, sondern mitten in einem Wohn- und Siedlungsbereich, der bewusst als neue Lebenswelt nach dem Krieg entstanden ist. Das erklärt auch, warum die liturgische und soziale Funktion bis heute so stark zusammengehört. Wer sich für die Pfarrkirche St. Martin interessiert, sucht oft nicht nur einen Ort für den Gottesdienst, sondern auch einen festen Bezugspunkt im Stadtteil: einen Platz für Begegnung, für Musik, für Familien, für Kinder und für Menschen, die eine überschaubare, nicht überladene Kirche bevorzugen. Der Kirchort steht damit exemplarisch für eine moderne Gemeinde, die aus einem neuen Stadtteil heraus gewachsen ist und trotzdem eine klare spirituelle Kontur behalten hat. Gerade diese Mischung aus Kontinuität und Anpassung macht St. Martin für Koblenz so wichtig. ([koblenz-heilig-geist.de](https://www.koblenz-heilig-geist.de/start/st-martin-pfaffendorfer-u-horchheimer-h%C3%B6he))

Fotos, Außenansicht und besondere Eindrücke für Besucher

Wer nach Pfarrkirche St. Martin Fotos sucht, wird vor allem an der markanten Form der Anlage Gefallen finden. Der Bau wirkt mit seinem sechseckigen Grundriss, den klaren Flächen, den Stufen des Dachs und der erhöhten Lage über dem Grundstück sehr eigenständig. Anders als viele ältere Kirchen setzt St. Martin nicht auf historisierende Formen, sondern auf eine moderne, fast skulpturale Erscheinung. Genau daraus ergeben sich starke Fotomotive: die Kombination aus Beton, Schiefer, Holz, Glas und Bronze, der Vorplatz mit seiner geometrischen Pflasterung sowie die Treppenanlagen und Pflanzbecken, die den Zugang strukturieren. Besonders interessant ist, dass die Kirche nicht einfach frei im Raum steht, sondern gemeinsam mit Kindergarten und Gemeindesaal eine städtebaulich komponierte Einheit bildet. Wer die Außenansicht fotografieren möchte, findet deshalb nicht nur eine Fassade, sondern eine ganze Baugruppe mit verschiedenen Ebenen, Materialien und Blickachsen. ([buergerinfo.koblenz.de](https://buergerinfo.koblenz.de/getfile.php?id=353821&type=do))

Auch im Detail bietet die Pfarrkirche St. Martin auffällige Blickpunkte. Das Stahlrelief des Heiligen Martin an der Außenwand neben dem Haupteingang ist ein direkt lesbares Zeichen für die Patronatswahl. Im Inneren kommen Lichtbänder, die Orgelempore, die schlichten Sitzmöbel und die klare Altarorientierung hinzu. Für Besucher, die Kirchenarchitektur fotografisch oder inhaltlich betrachten, ist der Ort deshalb besonders spannend, weil er die Idee der späten 1960er-Jahre sehr konsequent umsetzt: Reduktion statt Überladenheit, Materialehrlichkeit statt Dekorüberschuss und Gemeindebezug statt Distanz. Die Pfarrkirche St. Martin ist damit ein gutes Beispiel dafür, wie eine moderne Kirchenanlage in Koblenz nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch und historisch interessant sein kann. Wer also nicht nur die Frage nach Adresse und Parken stellt, sondern auch nach Atmosphäre und Bildsprache, bekommt hier einen Ort mit hohem Wiedererkennungswert und mit vielen klaren Motiven für den ersten Besuch oder für die nächste Suche nach Pfarrkirche St. Martin Fotos. ([buergerinfo.koblenz.de](https://buergerinfo.koblenz.de/getfile.php?id=353821&type=do))

Quellen:

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Pfarrkirche St. Martin | Anfahrt & Parken

Die Pfarrkirche St. Martin auf der Pfaffendorfer Höhe gehört zu den prägenden kirchlichen Orten im Osten von Koblenz und verbindet moderne Sakralarchitektur mit einer lebendigen Gemeindegeschichte. Wer nach der Pfarrkirche St. Martin in Koblenz sucht, findet hier keinen mittelalterlichen Dom und keine barocke Klosterkirche, sondern einen charakterstarken Kirchenbau der späten 1960er- und frühen 1970er-Jahre, der bewusst als Zentrum eines neu entstandenen Stadtteils geplant wurde. Heute ist St. Martin Teil der Pfarrei Koblenz Heilig Geist und wird weiterhin als aktiver Kirchort genutzt. Die offizielle Besucheranschrift des Kirchen- und Gemeindezentrums lautet Balthasar-Neumann-Str. 44; für Gottesdienste nennt das aktuelle Pfarrportal auch den Ort St. Martin, Ko-Pfaffendorfer Höhe, Lüderitzstr. 40. Genau diese Mischung aus klarer Adresse, praktischer Erreichbarkeit und eigenständigem architektonischem Profil macht den Ort für Besucher, Gemeindemitglieder und Suchende gleichermaßen interessant. ([koblenz-heilig-geist.de](https://www.koblenz-heilig-geist.de/start/st-martin-pfaffendorfer-u-horchheimer-h%C3%B6he))

Geschichte der Pfarrkirche St. Martin auf der Pfaffendorfer Höhe

Die Geschichte der Pfarrkirche St. Martin ist eng mit der Entwicklung der Pfaffendorfer Höhe verbunden. Laut der Pfarrseite entschied der Kirchenvorstand von Pfaffendorf im Jahr 1966, den Ortsteil Pfaffendorfer Höhe abzutrennen. Am 15. Dezember 1967 richtete der Trierer Bischof die neue Kirchengemeinde St. Martin ein; 1969 wurde sie zur Pfarrvikarie, im Dezember 1979 schließlich zur Pfarrei erhoben. Diese zeitliche Abfolge zeigt, dass St. Martin aus einer wachsenden Siedlung heraus entstanden ist und nicht aus einer langen historischen Pfarrtradition. Die Gemeinde ist bis heute die jüngste Gemeinde der heutigen Pfarrei Koblenz Heilig Geist. Das ist für die Besucherperspektive wichtig, weil sich der Ort nicht über jahrhundertealte Altarsituationen definiert, sondern über einen klaren Aufbau der Nachkriegsgeschichte, über Siedlungsentwicklung und über ein bewusst neu geschaffenes religiöses Zentrum. ([koblenz-heilig-geist.de](https://www.koblenz-heilig-geist.de/start/st-martin-pfaffendorfer-u-horchheimer-h%C3%B6he))

Der Kirchenbau selbst wurde schon früh geplant: Über einen Neubau wurde laut Pfarrseite bereits 1960 nachgedacht. Die Grundsteinlegung fand am 22. Juni 1969 statt, und am 14. November 1971 weihte Bischof Dr. Bernhard Stein die Kirche ein. Die Denkmaldokumentation der Stadt Koblenz ergänzt diesen zeitlichen Rahmen und beschreibt die Kirche als Bau von 1968 bis 1971 im neu gegründeten Stadtteil Pfaffendorfer Höhe. Besonders spannend ist der gesellschaftliche Hintergrund: Das Gemeindezentrum wurde auch für die katholische Militärseelsorge mitgedacht, weil auf der Pfaffendorfer Höhe Bundesbedienstete und Soldatenfamilien lebten und der Bau laut Stadt mit Bundesmitteln bezuschusst wurde. Damit ist St. Martin nicht nur ein Kirchengebäude, sondern ein Zeugnis der Stadtentwicklung, der Nachkriegsplanung und der religiösen Versorgung eines neuen Wohngebiets. Die Pfarrkirche ist also eng mit der Geschichte der Pfaffendorfer Höhe, mit der Bundeswehrpräsenz in der Umgebung und mit dem Aufbau einer eigenständigen Gemeinde verbunden. ([koblenz-heilig-geist.de](https://www.koblenz-heilig-geist.de/start/st-martin-pfaffendorfer-u-horchheimer-h%C3%B6he))

Architektur, Grundriss und denkmalgeschützte Besonderheiten

Architektonisch gehört die Pfarrkirche St. Martin zu den interessantesten Sakralbauten der Koblenzer Nachkriegsmoderne. Die Denkmaldokumentation beschreibt sie als Stahlbetonbau über sechseckigem Grundriss mit zeltartiger, stufenförmig ansteigender Dachkonstruktion. Entworfen wurde der Bau von J. Antonius Klein in Zusammenarbeit mit Dietrich Zillinger. Der Kirchenbau erhebt sich auf einem leicht abfallenden Grundstück und dominiert die Gesamtanlage an ihrem höchsten Punkt. Diese Anordnung ist nicht nur städtebaulich auffällig, sondern auch theologisch und liturgisch konsequent: Der Altarraum ist so organisiert, dass sich die Gemeinde um den Mittelpunkt versammelt und der Innenraum die Ideen des Zweiten Vatikanischen Konzils aufnimmt. Das bedeutet in der Praxis eine zentrale Orientierung, eine klare Raumführung und eine Atmosphäre, die weniger auf monumentale Distanz als auf gemeinsame Teilnahme setzt. ([buergerinfo.koblenz.de](https://buergerinfo.koblenz.de/getfile.php?id=353821&type=do))

Auch im Inneren zeigt sich der Bau als bewusst gestaltetes Ensemble. Die Kirche ist von einem flachgedeckten Umgang umgeben, der Hauptraum besteht aus Stahlfachwerk mit heller Verkleidung, und die Lichtführung erfolgt über waagerechte Lichtbänder im Dach. Der Altar, der Tabernakel und der Taufstein stammen von Johannes Lenz aus Oberkail; das schlichte Bronze-Kruzifix ist eine Nachbildung des Helmstedter Kreuzes aus dem 11. Jahrhundert. Hinzu kommen die Wandbehänge von Irmgard Thome, das sogenannte Kreuz des Südens der Koblenzer Künstlerin Edith Peres-Lethmate und weitere bauzeitliche Elemente wie Fenster, Türen, Türbeschläge und Leuchten. Besonders markant ist auch die Orgelempore mit der 1972/73 erbauten Klais-Orgel. Die Denkmaldokumentation betont, dass nicht nur das Äußere, sondern auch das Innere mit seinen Materialien, Oberflächen und Details denkmalwürdig ist. Für Menschen, die eine moderne Pfarrkirche mit klarer Formensprache, hochwertiger Ausstattung und eigenem künstlerischen Profil suchen, ist St. Martin deshalb ein sehr lohnender Ort. ([buergerinfo.koblenz.de](https://buergerinfo.koblenz.de/getfile.php?id=353821&type=do))

Adresse, Anfahrt und Parken an der Lüderitzstraße

Bei der Anfahrt zur Pfarrkirche St. Martin ist die Orientierung unkompliziert, wenn man die offizielle Adresse kennt: Besucheranschrift ist Balthasar-Neumann-Str. 44 in 56076 Koblenz. Die Pfarrseite nennt zusätzlich einen Parkplatz an der Lüderitzstraße, und aktuelle Hinweise zur Gemeinde bestätigen, dass die Stellplätze direkt an der Kirche liegen und über die Lüderitzstraße erreichbar sind. Für Besucher bedeutet das: Wer mit dem Auto kommt, sollte nicht nach einem großen Parkhaus suchen, sondern gezielt die Zufahrt über die Lüderitzstraße ansteuern. Gerade bei Gottesdiensten, Gemeindefesten oder anderen Veranstaltungen ist dieser Zugang der praktischste Weg. Die Lage an der Balthasar-Neumann-Straße ist außerdem deshalb wichtig, weil sie als Haupterschließungsstraße vom Koblenzer Stadtzentrum zur Siedlung Pfaffendorfer Höhe und zu den angrenzenden Kasernen dient. Dadurch ist die Kirche aus dem städtischen Raum heraus relativ leicht auffindbar, ohne dass sie mitten im dicht bebauten Zentrum liegt. ([koblenz-heilig-geist.de](https://www.koblenz-heilig-geist.de/start/st-martin-pfaffendorfer-u-horchheimer-h%C3%B6he))

Wer die Adresse in einer Navigation eingibt, sollte beachten, dass für den kirchlichen Alltag unterschiedliche Bezeichnungen auftauchen können. Auf dem aktuellen Pfarrportal wird der Ort bei Gottesdiensten mit Lüderitzstr. 40, 56076 Koblenz, geführt, während die Besucheranschrift des Gemeindezentrums Balthasar-Neumann-Str. 44 lautet. Diese Differenz ist kein Widerspruch, sondern spiegelt die Ensemble-Situation wider: Die Kirche liegt in einem Baubereich, der sich zwischen Balthasar-Neumann-Straße und Lüderitzstraße aufspannt. Genau deshalb sind sowohl die Straßenadresse als auch die Zufahrt zum Parkplatz hilfreich. Für Fußgänger und Besucher aus dem Stadtteil ist die Anlage gut im Wohngebiet eingebettet; für Autofahrer ist die Beschilderung über die Lüderitzstraße entscheidend. Wer nach Parken, Anfahrt oder Lage der Pfarrkirche St. Martin sucht, erhält damit eine klare praktische Antwort: Kirche und Gemeindezentrum sind über die Balthasar-Neumann-Straße erreichbar, geparkt wird an der Lüderitzstraße direkt an der Anlage. ([koblenz-heilig-geist.de](https://www.koblenz-heilig-geist.de/start/st-martin-pfaffendorfer-u-horchheimer-h%C3%B6he))

Gemeindezentrum, Kindergarten und lebendiges Gemeindeleben

Die Pfarrkirche St. Martin ist nicht als Solitär gedacht, sondern als Teil eines Gemeindezentrums. Die Denkmaldokumentation beschreibt die Anlage ausdrücklich als Gesamtensemble aus Kirche, Kindergarten und Gemeindesaal. Das ist für das Verständnis des Ortes wesentlich, weil St. Martin damit mehr ist als ein Raum für liturgische Feiern: Es handelt sich um einen sozialen und pastoralen Mittelpunkt, in dem religiöse Praxis, Kinderbetreuung und Gemeindearbeit über Jahrzehnte zusammenkamen. Die Pfarrseite nennt den Ort als die jüngste Gemeinde der heutigen Pfarrei Koblenz Heilig Geist und verweist auf 1.539 Katholiken im Stand 2025. Zugleich macht sie deutlich, dass der Gemeindecharakter nie statisch war, sondern sich immer wieder an neue Lebenslagen angepasst hat. Die Pfarrgemeinde wurde im Laufe ihrer Geschichte zu einem Ort, an dem viele Menschen aus dem Stadtteil und aus der Umgebung eine geistige Heimat fanden. Diese Offenheit gehört zu den prägenden Merkmalen von St. Martin und erklärt, warum der Kirchort auch heute noch eine klare Funktion im religiösen Leben der rechten Rheinseite besitzt. ([buergerinfo.koblenz.de](https://buergerinfo.koblenz.de/getfile.php?id=353821&type=do))

Ein besonders typisches Element der Gemeinde ist der sogenannte Reistag, der laut Pfarrseite seit dem Herbst 1976 besteht. An einem bestimmten Wochentag wird bei den Teilnehmenden zur Hauptmahlzeit nur Reis gegessen; der gesparte Betrag kommt Menschen in Not zugute und unterstützt Partnerprojekte in Peru, Tansania und Indien. Dieses einfache, aber sehr greifbare Brauchtum zeigt, wie stark sich St. Martin als solidarische Gemeinde versteht. Dazu kommen die Chorgemeinschaft mit wöchentlicher Probe im Gemeindesaal, der offene Arbeitskreis Mission und Eine Welt sowie weitere Gruppen, die das Profil der Gemeinde prägen. Auch wenn sich bauliche Nutzungen im Lauf der Zeit verändern, bleibt das Gemeindeleben damit präsent und sichtbar. Der Kirchort steht also nicht nur für Architektur, sondern auch für soziale Praxis, Ehrenamt, Musik und weltweite Verbundenheit. Wer also nach Gemeindesaal, Kindergarten, Gemeindezentrum oder aktuellem Gemeindeleben sucht, findet bei St. Martin ein reiches, in sich geschlossenes Konzept aus Glaube und Alltag. ([koblenz-heilig-geist.de](https://www.koblenz-heilig-geist.de/start/st-martin-pfaffendorfer-u-horchheimer-h%C3%B6he))

Gottesdienste, Reistag und die heutige Nutzung des Kirchorts

Die aktuelle Nutzung der Pfarrkirche St. Martin zeigt, dass der Ort auch nach der Umstrukturierung in der Pfarrei Koblenz Heilig Geist klar im kirchlichen Leben verankert bleibt. Das Pastorale Portal veröffentlicht dort Gottesdienste und nennt St. Martin als regulären Messort. Für Besucher ist das wichtig, weil die Kirche nicht nur als Denkmal oder historische Bauaufgabe existiert, sondern weiterhin als lebendiger liturgischer Raum genutzt wird. Wer eine Feier, eine Sonntagsmesse oder eine besondere Gemeindeveranstaltung besuchen möchte, findet hier einen Kirchort mit fester pastoraler Einbindung und einer Gemeinde, die seit Jahrzehnten ihre eigene Identität entwickelt hat. St. Martin ist dabei kein anonymer Veranstaltungsort, sondern ein Ort, an dem Gottesdienst, Begegnung und Nachbarschaft zusammenkommen. ([pr-koblenz.de](https://www.pr-koblenz.de/b/heilige-messe-48265825))

Besonders charakteristisch ist die Verbindung aus einfacher Zugänglichkeit und klarer Gemeindeorientierung. Die Kirche liegt nicht in einer touristischen Altstadtlage, sondern mitten in einem Wohn- und Siedlungsbereich, der bewusst als neue Lebenswelt nach dem Krieg entstanden ist. Das erklärt auch, warum die liturgische und soziale Funktion bis heute so stark zusammengehört. Wer sich für die Pfarrkirche St. Martin interessiert, sucht oft nicht nur einen Ort für den Gottesdienst, sondern auch einen festen Bezugspunkt im Stadtteil: einen Platz für Begegnung, für Musik, für Familien, für Kinder und für Menschen, die eine überschaubare, nicht überladene Kirche bevorzugen. Der Kirchort steht damit exemplarisch für eine moderne Gemeinde, die aus einem neuen Stadtteil heraus gewachsen ist und trotzdem eine klare spirituelle Kontur behalten hat. Gerade diese Mischung aus Kontinuität und Anpassung macht St. Martin für Koblenz so wichtig. ([koblenz-heilig-geist.de](https://www.koblenz-heilig-geist.de/start/st-martin-pfaffendorfer-u-horchheimer-h%C3%B6he))

Fotos, Außenansicht und besondere Eindrücke für Besucher

Wer nach Pfarrkirche St. Martin Fotos sucht, wird vor allem an der markanten Form der Anlage Gefallen finden. Der Bau wirkt mit seinem sechseckigen Grundriss, den klaren Flächen, den Stufen des Dachs und der erhöhten Lage über dem Grundstück sehr eigenständig. Anders als viele ältere Kirchen setzt St. Martin nicht auf historisierende Formen, sondern auf eine moderne, fast skulpturale Erscheinung. Genau daraus ergeben sich starke Fotomotive: die Kombination aus Beton, Schiefer, Holz, Glas und Bronze, der Vorplatz mit seiner geometrischen Pflasterung sowie die Treppenanlagen und Pflanzbecken, die den Zugang strukturieren. Besonders interessant ist, dass die Kirche nicht einfach frei im Raum steht, sondern gemeinsam mit Kindergarten und Gemeindesaal eine städtebaulich komponierte Einheit bildet. Wer die Außenansicht fotografieren möchte, findet deshalb nicht nur eine Fassade, sondern eine ganze Baugruppe mit verschiedenen Ebenen, Materialien und Blickachsen. ([buergerinfo.koblenz.de](https://buergerinfo.koblenz.de/getfile.php?id=353821&type=do))

Auch im Detail bietet die Pfarrkirche St. Martin auffällige Blickpunkte. Das Stahlrelief des Heiligen Martin an der Außenwand neben dem Haupteingang ist ein direkt lesbares Zeichen für die Patronatswahl. Im Inneren kommen Lichtbänder, die Orgelempore, die schlichten Sitzmöbel und die klare Altarorientierung hinzu. Für Besucher, die Kirchenarchitektur fotografisch oder inhaltlich betrachten, ist der Ort deshalb besonders spannend, weil er die Idee der späten 1960er-Jahre sehr konsequent umsetzt: Reduktion statt Überladenheit, Materialehrlichkeit statt Dekorüberschuss und Gemeindebezug statt Distanz. Die Pfarrkirche St. Martin ist damit ein gutes Beispiel dafür, wie eine moderne Kirchenanlage in Koblenz nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch und historisch interessant sein kann. Wer also nicht nur die Frage nach Adresse und Parken stellt, sondern auch nach Atmosphäre und Bildsprache, bekommt hier einen Ort mit hohem Wiedererkennungswert und mit vielen klaren Motiven für den ersten Besuch oder für die nächste Suche nach Pfarrkirche St. Martin Fotos. ([buergerinfo.koblenz.de](https://buergerinfo.koblenz.de/getfile.php?id=353821&type=do))

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